Hamburger Surfmode zum Wenden

Vor vier Jahren hat Mareen Burk das Label Mymarini gegründet. Ihre Idee: Richtig sitzende Surfmode zum Wenden – umweltverträglich und umweltschonend produziert.

Mit Ende 20 hat sie sich einen lang ersehnten Wunsch erfüllt – eine Auszeit nehmen und der EINEN Frage stellen. Die Frage, die sich für viele Surfer (Ohne Welle vor der Haustür) stellt: Wie viel besser werde ich im Surfen, wenn ich an einem Ort bin, an dem ich täglich surfen kann? Mareen führte die die Frage nach Santa Marta, Palomino, Kolumbien. Dort angekommen, hat sie in einer einfachen Hütte gelebt und sich jeden Tag voll und ganz dem Surfen gewidmet. Bereits nach wenigen Wochen machten der Wahlhamburgerin ihre schlechtsitzenden Badeanzüge und Bikinis zu schaffen. Die Surfbekleidung hielt der täglichen Beanspruchung einfach nicht stand und veränderte sich in Form und Farbe. Der eine Gedanke führte zum Nächsten und da war sie dann auch schon, die Idee selbst Bademode zu entwerfen.

Zurück in Deutschland ist schnell die erste eigene Kollektion entstanden. Um unabhängig von der europäischen Sommersaison zu sein, verfolgt sie seit damals das Ziel Mymarini so breit aufzustellen, dass die Marke auch in den USA, Südafrika und Australien funktioniert. Der Name Mymarini setzt sich übrigens aus dem englischen MY (Mein), MAR (Spanisch für Meer), und INI (Der Endung von Bikini) zusammen. Mittlerweile verkauft sich Mareens Bademode weit über Deutschlands Grenzen hinaus. Klar, vor allem über den Onlineshop. Doch auch die Anzahl der Geschäfte, die bei Mareen ordern wächst.

Inspirationsquelle Surfen: Die Idee zu MYMARINI kam Mareen Burk während eines Surf-Sabbaticals / Foto: Karo Krassel

Die Möglichkeit, die Bikinis und Badeanzüge zu Wenden war eher ein Nebeneffekt. Denn eigentlich wollte Mareen einfach nur auf die hautfarbenen und kratzenden Futterstoffe verzichten und entschied sich deshalb für einen Zwei-Lagen-Schnitt. Das Garn und die Etiketten werden in Deutschland hergestellt. Ihre Stoffe bezieht die 33-Jährige aus Italien. Öko-Polyamid-Fasern. Für dessen Produktion weniger als die Hälfte an Wasser benötigt wird, als für herkömmliche Stoffe.

Die Farbe für 2018: Gelb. Foto: Filipe Neto

Farbversiegler und andere chemische Zusätze werden ebenfalls nicht benötigt. Alle Arbeitsschritte erfolgen in Europa – die finale Produktion findet in Kroatien statt. Qualitätsmerkmale, die sich auf jeden Fall auch preislich bemerkbar machen. Dadurch, dass die verschiedenen Modelle allerdings gewendet werden können und lange haltbar sein sollen, relativiert sich der höhere Preis.

Mehr Information, den Shop und die verschiedenen Kollektionen findet ihr auf der WebseiteInstagram oder Pinterest.

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