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Foto: Elina Nomad

Recycelte Yogamatten

Ich weiß: Yoga hat im ersten Gedanken nicht viel mit Surfen zu tun. Für mich ist Yoga aber dennoch ein Teil der Surfkultur. Alleine aus rein sportlicher Sicht. Denn die Übungen und Figuren, die Bewegungsabläufe und Konzentrationsphasen dürften für so ziemlich jeden Wellenliebhaber hilfreich sein. Es geht dabei aber um noch mehr. Yoga und Wellenreiten verbindet eine beruhigende und inspirierende Kraft. Auf unterschiedliche Art und Weise natürlich. Doch in beiden Fällen geht es neben Ruhe und Kraft vor allem um ein aktives Bewusstsein und um Fokussierung. In der Kürze liegt die Würze, deshalb jetzt weiter zu Anna und Sophie. Das sind die beiden Gründerinnen von hejhej-mats.


Bei einem Museumsbesuch in Schweden entstand den beiden die Idee, eine nachhaltige Yogamatte zu kreieren. Die Zwei besuchten einer Ausstellung der türkischen Künstlerin, Pinar Yolda. Sie ist selbst Yoga-Praktizierende und machte während ihrer Ausstellung auf die ökologischen Konsequenzen ihrer Yogamatte aufmerksam.

Anna und Sophie fühlten sich ertappt. Denn beide betreiben selbst leidenschaftlich Yoga und machten zu dem Zeitpunkt in Schweden ihren Master in Nachhaltigkeitsmanagement. Sie entschieden sich kurzerhand das Problem selbst zu lösen und eine Yogamatte aus recycelten Materialien zu entwickeln. Die Idee: Keine natürlichen Ressourcen verwenden, sondern verwenden was bereits im Überfluss vorhanden ist.

Die beiden Gründerinnen Anna Souvignier & Sophie Zepnik. / Foto: Elina Nomad
Die beiden Gründerinnen Anna Souvignier & Sophie Zepnik. / Foto: Elina Nomad

Seit November 2016 forschen und arbeiten die Beiden schon an ihren Matten. Um die letzten finanziellen Ressourcen für die Entwicklung und Produktion zu erwirtschaften, haben sie im November 2017 erfolgreich eine Crowdfunding Kampagne für hejhej-mats beendet.

Seitdem werden ihre Prototypen zusammen mit dem Josephs, einem Innovationslabor des Fraunhofer Institut in Nürnberg getestet. In einer live Marktforschung können Probanden dort die aktuellen hejhej-mats Yogamatten testen und dazu Feedback geben. Mit den Ergebnissen können die Prototypen dann finalisiert werden. Wann das allerdings genau sein wird, ist noch unklar.

Am Ende des Produktlebenszyklus sollen die Yogamatten wieder recycelbar sein. / Foto: Elina Nomad
Am Ende des Produktlebenszyklus sollen die Yogamatten wieder recycelbar sein. / Foto: Elina Nomad

Die hejhej-mats Yogamatten werden nach dem closed-loop Prinzip der Circular Economy entwickelt. Das heißt, sie bestehen nicht nur aus recycelten Materialien, sondern sind auch zum Ende ihres Lebenszyklus wieder recycelbar. So können alle Bestandteile der hejhej-mats Yogamatten wieder für die Produktion von neuen Yogamatten genutzt werden, ohne dass sie als zusätzlicher Kunststoffmüll auf Müllhalden oder im Meer enden. Besonders schön: Produktion und Herstellung finden komplett in Deutschland statt.

Bisher können die Matten für einen Preis von 119 Euro nur vorbestellt werden. Mehr Infos dazu auf hejhej-mats.com, Startnext und Instagram.

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