Notice: Trying to access array offset on value of type null in /customers/d/f/1/local-surf.com/httpd.www/wp-content/plugins/autoptimize/classes/autoptimizeImages.php on line 178 Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /customers/d/f/1/local-surf.com/httpd.www/wp-content/plugins/autoptimize/classes/autoptimizeImages.php:178) in /customers/d/f/1/local-surf.com/httpd.www/wp-includes/feed-rss2.php on line 8 Local-Surf http://www.local-surf.com Local & handmade surfing Fri, 22 Nov 2019 10:30:08 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4.10 http://www.local-surf.com/wp-content/uploads/2018/02/cropped-logo72dpi-32x32.jpg Local-Surf http://www.local-surf.com 32 32 Surfen in Marokko – Orientalisches Surfparadies http://www.local-surf.com/surfen-in-marokko/ http://www.local-surf.com/surfen-in-marokko/#respond Mon, 21 Oct 2019 08:32:04 +0000 http://www.local-surf.com/?p=1210 Surfen in Marokko. Das bedeutet wellenreiten an Weltklasse-Spots und eintauchen in eine fremde Kultur. Die Mischung aus Afrika, Europa und Orient ist in Marokko wirklich faszinierend. Unabhängig vom Surfen gibt es kulturell und historisch super viel zu entdecken. Dazu kommen das leckere Essen und die freundlichen Menschen. Niedrige Lebenshaltungskosten vor Ort und ganzjährig sommerliche Temperaturen machen Marokko zu einem idealen Reiseziel für einen Surfurlaub. Dein Surfniveau spielt dabei keine Rolle. Gemütlich und entspannt Surfen oder durch die Tube rasen, Point- oder Beachbreak, egal ob Anfänger oder fortgeschrittener Surfer: In Marokko kommen alle auf ihre Kosten. Surfen in Marokko – Anreise Aus Deutschland brauchst du mit dem Flugzeug etwa vier Stunden bis nach Marokko. Du kannst aber auch vom spanischen Festland aus mit der Fähre einreisen. Von den meisten großen deutschen Flughäfen fliegen wöchentlich mehrere Fluggesellschaften nach Agadir. Die Küste ist von dem dortigen Flughafen etwa eine Stunde Fahrt entfernt. Alle großen Autovermietungen sind am Flughafen vertreten. Selbstfahren ist in Marokko kein Problem. Diejenigen, die sich dennoch lieber Fahren lassen möchten, können für circa 30 Euro ein Taxi bis zur Küste nehmen. Tipp: Festpreis verhandeln! Surfen in Marokko – Die perfekte Jahreszeit Je nach Jahreszeit bieten sich dir unterschiedliche Surfbedingungen. Im Sommer sind die Wellen kleiner und auflandiger Wind (Onshore) weht dir um die Ohren, aber dafür ist es schön warm. Im Winter rollen die großen Offshore-Wellen (Ablandinger Wind) an. Vor allem in der Zeit von November bis April geht es in Marokko meistens ordentlich ab. Wichtig: Das Wasser bleibt ganzjährig relativ kühl. Du solltest also eigentlich immer einen Neoprenanzug tragen. Im Sommer reicht ein 3.2er und im Winter eventuell auch gern ein Wärmerer. Surfen in Marokko – Orte Die beliebtesten Spots zum Surfen findest du in Marokko hauptsächlich rund um Taghazout und Tamraght. Taghazout schlängelt sich an einem 500 Meter langen

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Surfen in Marokko. Das bedeutet wellenreiten an Weltklasse-Spots und eintauchen in eine fremde Kultur.

Die Mischung aus Afrika, Europa und Orient ist in Marokko wirklich faszinierend. Unabhängig vom Surfen gibt es kulturell und historisch super viel zu entdecken. Dazu kommen das leckere Essen und die freundlichen Menschen. Niedrige Lebenshaltungskosten vor Ort und ganzjährig sommerliche Temperaturen machen Marokko zu einem idealen Reiseziel für einen Surfurlaub. Dein Surfniveau spielt dabei keine Rolle. Gemütlich und entspannt Surfen oder durch die Tube rasen, Point- oder Beachbreak, egal ob Anfänger oder fortgeschrittener Surfer: In Marokko kommen alle auf ihre Kosten.

Surfen in Marokko – Anreise

Aus Deutschland brauchst du mit dem Flugzeug etwa vier Stunden bis nach Marokko. Du kannst aber auch vom spanischen Festland aus mit der Fähre einreisen. Von den meisten großen deutschen Flughäfen fliegen wöchentlich mehrere Fluggesellschaften nach Agadir. Die Küste ist von dem dortigen Flughafen etwa eine Stunde Fahrt entfernt. Alle großen Autovermietungen sind am Flughafen vertreten. Selbstfahren ist in Marokko kein Problem. Diejenigen, die sich dennoch lieber Fahren lassen möchten, können für circa 30 Euro ein Taxi bis zur Küste nehmen. Tipp: Festpreis verhandeln!

Surfen in Marokko –
Die perfekte Jahreszeit

Je nach Jahreszeit bieten sich dir unterschiedliche Surfbedingungen. Im Sommer sind die Wellen kleiner und auflandiger Wind (Onshore) weht dir um die Ohren, aber dafür ist es schön warm. Im Winter rollen die großen Offshore-Wellen (Ablandinger Wind) an. Vor allem in der Zeit von November bis April geht es in Marokko meistens ordentlich ab. Wichtig: Das Wasser bleibt ganzjährig relativ kühl. Du solltest also eigentlich immer einen Neoprenanzug tragen. Im Sommer reicht ein 3.2er und im Winter eventuell auch gern ein Wärmerer.

Surfen in Marokko – Orte

Die beliebtesten Spots zum Surfen findest du in Marokko hauptsächlich rund um Taghazout und Tamraght. Taghazout schlängelt sich an einem 500 Meter langen Straßenabschnitt entlang. Im Laufe der vergangenen 20 Jahre hat sich das ehemalige Fischerörtchen zu einem waschechten Surferstädtchen entwickelt, dass eigentlich nur noch aus Restaurants, Ferienwohnungen und Surfcamps besteht. Seinen Charme hat sich Taghazout allerdings erhalten. Besonders kreativ sind die Namen der Surfspots in und um Taghazout. Um nur eine kleine Auswahl zu nennen: Vom Banana Beach bis zu Hash- und Killer Point ist alles dabei.Etwas weniger wuselig geht es im benachbarten Tamraght zu. Das am Berghang gelegene Örtchen ist entspannter, ruhiger und vor allem weniger surftouristisch.

Die Straßen von Taghazout
Die Straßen von Taghazout

Surfen in Marokko – Surfspots

Das Surfen in Marokko bietet dir eigentlich alles, was dein Surferherz höherschlagen lässt. Etwa 2.000 Küstenkilometer, ausgestattet mit endlos vielen Surfspots. Du musst einfach nur einen guten Zeitpunkt erwischen und am richtigen Ort sein. Die folgenden Spots dienen als Anhaltspunkt und sollen dir einen groben Überblick geben. Den Rest musst du vor Ort unbedingt selbst entdecken.

Anchor Point
Der Anka Point ist der bekannteste Surfspot Marokkos. Der rechts brechende Pointbreak läuft am Ende der Bucht von Taghazout entlang der Felsen. Hier sind bis zu 300 Meter Surfspaß möglich. Die Strömung hat es allerdings in sich und erfordert eine ganze Menge Paddelpower. An den Wochenenden wird es ziemlich voll. Dann sind vor allem viele Locals auf ihren Brettern unterwegs. Der Einstieg gelingt dir, indem du entweder um den Point herumpaddelst oder du in einer ruhigen Phase von den Felsen aus ins Wasser springst.

Surfen In Marokko
Surfen In Marokko

Hash Point
Den Hash Point könnt ihr euch sparen. Die Welle am Ortsstrand von Taghazout ist nichts Besonderes, dafür aber besonders ekelig. Denn dort fließen die Abwässer des Örtchens ungeklärt ins Meer. Der Name des Spots kommt wohl daher, dass sich bekiffte Surfer dort dennoch in die Wellen stürzen, weil sie zu faul sind, zu den benachbarten Spots zu flitzen.

Killer Point
Woher der rechte Pointbreak seinen Namen hat weiß wohl niemand mehr so ganz genau. Ganz unbegründet hat der Spot den Namen jedenfalls nicht bekommen. Der Weg ins Lineup ist lang, sehr lang und als wäre das nicht schon genug, bekommst du es auch noch mit relativ viel Strömung zu tun. Hinzu kommt noch, dass die Wellen vor einer Felsklippe brechen, die mit vielen Höhlen unterspült ist. Da solltest du dich nicht reintreiben lassen. Du kannst den Spot oberhalb der Klippen beobachten und dann über den Strand des Hotels La Source ins Wasser gehen. Beginner und Fortgeschrittene können sich am Killer Point auch versuchen – aber bitte nur an kleinen Tagen.

Surfen in Taghazout
Surfen in Taghazout

Panoramas
Auf der Suche nach einer schönen Wellen, lohnt sich immer ein Stopp bei Panoramas. Die lange rechtsbrechende Welle ist relativ windgeschützt und funktioniert ähnlich gut, wie der Anchor Point.

Anza Beach
Anza Beach geht immer. Die kleine Bucht zieht jeden noch so kleinen Swell an und serviert dann mehrere Peaks. Bei viel Swell kann die Hauptwelle ordentlich Kraft entwickeln. Die kleinen Wellen davor, brechen über flaches Wasser auf sandigem Boden. Ideale Bedingungen für Anfänger und Fortgeschrittene. Am südlichen Ende der Bucht ist ein kleines Riff mit Steinen und Felsen.

Surfen in Marokko – Surfcamps und Unterkünfte

Mit etwas Verhandlungsgeschick bekommst du selbst im beliebten Taghazout ein einfaches Zimmer schon ab 10€ pro Nacht. Wenn du lieber in einem Surfcamp unterkommen möchtest, schau dir die Maranga Surfvilla in Taghazout an. Fünf Nächte im Mehrbettzimmer mit Halbpension kosten etwa 400 Euro – Surfkurs, Surfbrett und Wetsuit inklusive. Wer es etwas exklusiver haben möchte und bereit ist für zwei Personen etwa 100 Euro pro Nacht auszugeben, sollte sich das Sol House in Taghazout ansehen. 

Die Bungalows im Sol House in Taghazout sind einfach nur schön.
Die Bungalows im Sol House in Taghazout sind einfach nur schön.

Surfen in Marokko –
Kosten vor Ort

Wenn du vor Ort ein Surfbrett mieten möchtest, kommt es wieder auf dein Verhandlungsgeschick an. Mit 10 Euro am Tag solltest du aber rechnen. Auswärts Essen ist in Marokko unbedingt zu empfehlen und startet bei etwa vier Euro pro Teller. Snacks auf den Märkten bekommst du auch schon günstiger.

Fazit

Marokko ist immer eine Reise wert. Unabhängig von den Surfbedingungen, überzeugt das Land mit toller Natur, schönen Städtchen, guter Küche, freundlichen Menschen und einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis. Das Surfen in Marokko weiß ebenfalls zu überzeugen. Vor allem in den kälteren Monaten zählt das afrikanische Land zu den weltweiten Topadressen, wenn es um das Thema Surfen geht.

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Auslandspraktikum: Wie du Fernreisen mit Kindern meisterst http://www.local-surf.com/auslandspraktikum-fernreisen-mit-kindern/ http://www.local-surf.com/auslandspraktikum-fernreisen-mit-kindern/#respond Mon, 20 May 2019 10:40:23 +0000 http://www.local-surf.com/?p=1103 Einige von euch könnten Isabelly Lima unter dem Namen Ezy Lima durch Instagram kennen. Als Influencerin nimmt Ezy ihre Follower dort regelmäßig in ihren bunten Alltag mit. Wer aber glaubt, darauf ruhe sich die Kölnerin aus, der irrt gewaltig. Denn die 28-Jährige studiert zusätzlich auch noch spanisch und niederländisch auf Lehramt und ist alleinerziehende Mutter. Im vergangenen Semester musste Ezy mehr denn je darauf achten, alles unter einen Hut zu bekommen. Das verpflichtende Auslandspraktikum stand vor der Tür. Gemeinsam mit ihrem eineinhalbjährigen Sohn Luan packte sie also ihre Sachen und ging für ein halbes Jahr nach Mexiko.Im Gespräch mit Local-Surf berichtet die Halb-Brasilianerin von ihrer Arbeit an einer mexikanischen Schule, spricht über ihre Fernreise mit Kind und taucht mit uns in ihre Welt des Surfen ein.  Wer steckt hinter Ezy Lima? Ich würde sagen eine 28-jährige Single-Mom aus Köln, die neben Kind, Uni und Job versucht anderen Menschen zu zeigen, dass das Leben mit all seinen Herausforderungen sehr schön sein kann. Ich möchte den Leuten da draußen, und vor allem Dingen anderen jungen Müttern klarmachen, dass das Leben als junge Frau mit Kind nicht nur Einschränkungen mit sich bringt. Meine Devise lautet: Glücklich sein, als selbsterfüllte Frau und als liebende Mutter. Du warst ein halbes Jahr in Mexiko. Was hast du dort gemacht?  Ich habe an einer Oberstufenschule in Puerto Vallarta, einer kleinen mexikanischen Stadt an der Westküste, Deutsch als Fremdsprache unterrichtet und war, wenn es die Zeit zuließ, Surfen. Primär hat mich aber das obligatorische Auslandspraktikum meines Studiums zu der Überlegung gebracht, eine Weile nach Südamerika zu gehen. Diese Zeit wollte ich unbedingt auch damit verknüpfen, das Surfen zu erlernen. Anfangs stand noch Costa Rica auf dem Zettel. Das war allerdings noch vor meiner Schwangerschaft. Als mein Sohn Luan zur Welt kam, war ich kurz davor das Auslandspraktikum in Spanien

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Einige von euch könnten Isabelly Lima unter dem Namen Ezy Lima durch Instagram kennen. Als Influencerin nimmt Ezy ihre Follower dort regelmäßig in ihren bunten Alltag mit. Wer aber glaubt, darauf ruhe sich die Kölnerin aus, der irrt gewaltig. Denn die 28-Jährige studiert zusätzlich auch noch spanisch und niederländisch auf Lehramt und ist alleinerziehende Mutter. Im vergangenen Semester musste Ezy mehr denn je darauf achten, alles unter einen Hut zu bekommen.

Das verpflichtende Auslandspraktikum stand vor der Tür. Gemeinsam mit ihrem eineinhalbjährigen Sohn Luan packte sie also ihre Sachen und ging für ein halbes Jahr nach Mexiko.Im Gespräch mit Local-Surf berichtet die Halb-Brasilianerin von ihrer Arbeit an einer mexikanischen Schule, spricht über ihre Fernreise mit Kind und taucht mit uns in ihre Welt des Surfen ein. 

Auslandspraktikum mit Kind: Ezy Lima mit ihrem Sohn Luan

Wer steckt hinter Ezy Lima?

Ich würde sagen eine 28-jährige Single-Mom aus Köln, die neben Kind, Uni und Job versucht anderen Menschen zu zeigen, dass das Leben mit all seinen Herausforderungen sehr schön sein kann. Ich möchte den Leuten da draußen, und vor allem Dingen anderen jungen Müttern klarmachen, dass das Leben als junge Frau mit Kind nicht nur Einschränkungen mit sich bringt. Meine Devise lautet: Glücklich sein, als selbsterfüllte Frau und als liebende Mutter.

Auslandspraktikum mit Kind: Ezy Lima mit ihrem Sohn Luan

Du warst ein halbes Jahr in Mexiko. Was hast du dort gemacht? 

Ich habe an einer Oberstufenschule in Puerto Vallarta, einer kleinen mexikanischen Stadt an der Westküste, Deutsch als Fremdsprache unterrichtet und war, wenn es die Zeit zuließ, Surfen. Primär hat mich aber das obligatorische Auslandspraktikum meines Studiums zu der Überlegung gebracht, eine Weile nach Südamerika zu gehen. Diese Zeit wollte ich unbedingt auch damit verknüpfen, das Surfen zu erlernen. Anfangs stand noch Costa Rica auf dem Zettel. Das war allerdings noch vor meiner Schwangerschaft. Als mein Sohn Luan zur Welt kam, war ich kurz davor das Auslandspraktikum in Spanien zu machen. Den Plan habe ich allerdings auch wieder verworfen. Ich hätte dort niemanden gehabt, der auch mal ein Auge auf mein Kind hätte werfen können. Abgesehen davon, dass es mir im Winter zu kalt gewesen wäre.

Als sich im letzten Jahr zwischen mir und einer Kommilitonin eine Freundschaft entwickelte, entstand die Mexiko-Idee. Gemeinsam mit ihrem Freund plante sie damals zur selben Zeit ein Auslandspraktikum in Mexiko. Es bot sich an, mich den beiden anzuschließen. Zu mindestens teilweise. Unsere Auslandspraktika überschnitten sich ein paar Monate. In der Zeit wohnten wir im selben Haus und verbrachten unsere Freizeit zusammen. So einfach kann es gehen. Sieben Monate nach der ersten Idee, saß ich mit Luan im Flieger auf dem Weg nach Mexico.

Ezy Lima während ihres Auslandspraktikums am Strand in Mexico

Was sind rückblickend die Highlights deiner Fernreise mit Kind?

Da gab es jede Menge. Zum Beispiel, dass ich tatsächlich die Möglichkeit hatte, trotz Kind das Surfen zu erlernen und mir mein erstes eigenes Brett kaufen konnte. Rückblickend gehört auch die Arbeit an der Schule zu meinen Highlights. Anfangs war das allerdings nicht so.

Da stellte sich nämlich heraus, dass mein Praktikum daraus bestehen würde, sechs Kurse komplett alleine zu unterrichten. Im ersten Augenblick war das natürlich ein kleiner Schock. Ich erkannte dann aber auch schnell die Chance echte Unterrichtserfahrungen zu sammeln. Ein eher negatives Highlight war die Kindergarteneinführung, denn eine Einführung, wie wir sie aus Deutschland kennen, gab es nicht. Die Tränen meines Sohnes, wenn ich ihn abgegeben habe, waren eine Zeit lang kaum auszuhalten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat er sich dort aber auch wohl gefühlt. 

Ezy Lima und Sohn Luan beim Auslandspraktikum Ann strand von Mexico

Wie bist du bei deinem Auslandspraktikum mit dem Thema Einsamkeit umgegangen?

Einsamkeit an sich, war eher weniger ein Thema. Allerdings das Gefühl des Alleinseins. Es ist ein Gefühl, das in mir schnell aufkommt und schwer zu ertragen ist. Ich habe immer gerne Menschen um mich herum, selbst wenn es nur um gemeinsames Fernsehen geht. Deshalb war ich auch sehr froh, dass ich eine Zeit Weggefährten hatte. Als ich dann aber eine Zeitlang alleine war und nicht gearbeitet habe, war ich schon ziemlich unglücklich. Und dass, obwohl ich meinen Sohn ja immer bei mir hatte. 

Auch wenn du meinen solltest, dass sich das Thema Einsamkeit durch ein eigenes Kind erledigt hat, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass du dich dennoch alleine fühlen kannst. In diesem Fall hat mir nur viel Kontakt in die Heimat geholfen. Solange bis das Auslandspraktikum losging. Das hat mir die Struktur und den nötigen Halt im Alltag verliehen, an dem ich mich gut festhalten konnte.

Ezy Limas Sohn am Strand

Wie sah euer Alltag in Mexiko aus?

Das ist leicht: morgens hat mich Luan zwischen sieben und halb acht geweckt. Dann haben wir erstmal gefrühstückt. Nach dem Fertigmachen ging es für meinen Sohn in den Kindergarten und für mich in die Schule. Da war ich dann bis 16 Uhr. Anschließend habe ich Luan wieder abgeholt. Manchmal sind wir noch einkaufen gegangen, bevor wir dann nach Hause sind. Zuhause haben wir noch zusammen gegessen und um 19 Uhr ging es für den Kleinen ab ins Bett. Dann kam meine Zeit: Schulkram erledigen und/oder Serien schauen. An den freien Tagen, unter der Woche, habe ich Schule gegen Strand und Surfbrett getauscht. Genau wie an den Wochenenden. Dann waren Luan und ich zusammen am Strand. Dort haben wir eigentlich die meiste gemeinsame Freizeit verbracht – dann ging es aber nicht ums Surfen, sondern um Sandburgen.

Ezy Lima mit ihrem Sohn beim Auslandspraktikum Mexico

Wie hat dein Kind das Auslandspraktikum erlebt?

Für Luan war es teilweise sehr gut und teilweise eher nicht so cool. Besonders gut hat ihm gefallen, dass er nicht viel Kleidung an sich tragen musste. Er hasst es sich anzuziehen. Am Strand konnte er immer frei und halbnackt herumtollen. Im Kindergarten hat er viele Kinder kennengelernt, mit denen er spielen konnte. Er musste an fünf Tagen in der Woche für je acht Stunden in den Kindergarten. Das ist viel Zeit. Ich glaube davon wahr er nicht sonderlich begeistert. 

Stell dir vor, Luan könnte schon sprechen und würde zwei Sätze zu eurer Fernreise sagen. Was würde er wohl loswerden wollen?

Mama, ich fand es super cool, dass wir im Warmen überwintert haben. Aber die Sache mit dem Kindergarten hättest du mir ruhig ersparen können. 

Fernreise und Auslandspraktikum mit Kind: Ezy Lima mit ihrem Sohn Luan

Hast du Tipps für Mütter, die eine Fernreise mit Kind oder ein Auslandspraktikum machen möchten? 

Da kommt einiges zusammen: Am besten über Nacht fliegen. Denn sonst kann das für ein Kind anstrengend und langweilig werden und jeder weiß, dass ein gelangweiltes Kind nicht unbedingt das glücklichste ist. Impfungen im Vorhinein mit dem Arzt absprechen und je nach Reiseziel eigene Medikamente mitnehmen. Selbst wenn es eigentlich überall Medikamente gibt, ist es besser eigene Medikamente dabei zu haben, mit denen man umzugehen weiß und dessen Wirkung man kennt. Außerdem immer darauf achten, dass Früchte, Gemüse und Co. vor dem Verzehr mit gefiltertem Wasser abgewaschen wurden.

Zum Thema Surfen: Wie regelmäßig kamst du in Mexiko zum Surfen? Wie hat das Wellenreiten geklappt, wenn du mit Luan am Strand bist?

Ich war zweimal die Woche Surfen. Das waren die beiden Tage, an denen ich frei hatte und Luan im Kindergarten war. Wenn Luan dabei war, klappte es eher weniger mit dem Surfen, da sonst keiner auf ihn aufgepasst hätte. Zu Beginn haben des Auslandsaufenthalts haben das lieberweise mein beiden Freunde übernommen. 

Trotz Auslandspraktikum blieb Ezy Lima noch Zeit zum Surfen

Wie lange surfst du schon und wer oder was hat dich zur Surferin gemacht?

Die Begeisterung fürs Surfen entstand so richtig, als ich in meine damalige WG gezogen bin. Meine beiden ehemaligen Mitbewohner Surfen schon seit über zehn Jahren und deren Brüder betreiben auf Fuerteventura eine Surfschule. Das machte mir den Zugang leicht. Zum ersten Mal stand ich dann Ende 2016 im Fuerteventura-Urlaub auf einem Brett.

Die 10 Jahre Surferfahrung, die ich in meinem Freundeskreis zurückliege, wollte ich aufholen und daher mein Auslandssemester mit Surfen verbinden. Dann kam erst einmal der große Break wegen der Schwangerschaft und dem Baby, sodass das Comeback auf dem Brett erst Ende 2018 hier in Mexiko zustande kam. Der Traum mein Auslandssemester mit Surfen zu verbinden hat dennoch funktioniert – das sogar mit Kind. Und das alles habe ich alles meinen lieben Freunden zu verdanken. 

Aber nicht nur das: Sie waren es auch, die mich auf die Idee brachten, ein eigenes Surfbrett zu kaufen. Vorab stellte sich natürlich die Frage, was für ein Brett für mich in Frage käme. Longboard, Shortboard oder irgendetwas in der Mitte? Welches Brett ist ein gutes Anfängerbrett und welches kann ich noch problemlos nach Hause transportieren? 

Auslandspraktikum: Ezy Lima mit ihrem neuen Surfboard von Azteca Surfboards

Schlussendlich habe ich mir ein 8’0“ Longboard von Azteca Surfboards shapen lassen. Es gab kein Gebrauchtes, das Preis-Leistungsmäßig mit dem Preis eines neuen Bretts von Azteca Surfboards mithalten konnte. Die Bretter wurden in einem Surfshop in Puerto Vallarta verkauft. Mit etwas Zeit und Geduld im Gepäck, bekommst du dort ein individuelles Brett zusammengestellt. Die Wartezeit bis zur Auslieferung lag bei drei Wochen. Das Brett, mit dem ich geübt habe, bevor ich mich mir ein eigenes gekaufte habe, war auch 8’0“ groß. Es kam mir so vor, als ob das eine gute Anfängergröße sei. Außerdem kann ich die Größe noch problemlos per Flugzeug transportieren. 

Was bedeutet dir Surfen? Und was macht den Reiz des Surfens aus?

Ich bin nicht so der Typ, der faul am Strand herumliegen kann. Klar, kann ich das mal machen, aber es langweilt mich schnell. Deshalb wollte ich seit längerem eine Wassersportart lernen, um die Urlaube und Reisen damit etwas aktiver zu gestalten. Surfen eignet sich dafür perfekt. Du bekommst viel Bewegung und bist im Wasser – meinen absoluten Lieblingselement. Schon als Kind wollte ich nie aus dem Wasser kommen. Die Liebe zum Wasser ist sogar so groß, dass ich als junges Mädchen, während eines Herbstspaziergangs am See, zu meinem Vater blickte und sagte ‚Ich kann nicht anders‘ und dann in voller Montur in den kalten See sprang. 

Was mir das Surfen aber wirklich bedeutet, habe ich erst in Mexiko herausgefunden. Es ist für mich eindeutig mehr als nur Sport. Denn Wellenreiten ist der erste Sport, der mich wirklich auf andere Gedanken bringt, wenn ich gefühlsmäßig aufgewühlt bin. Das Paddeln, das Gefühl auf dem Brett dahinzuschweben und das Beobachten der Wellen lenken mich so sehr ab, dass ich mich wie in einer Kapsel fühle. Ganz zu schweigen von dem Feeling, wenn du spürst, dass die Welle dein Brett packt, du aufstehst und du eine Welle reitest. Nur die Wellen, das Brett und du. So viel Ruhe habe ich bis jetzt nirgendswo gefunden.

Auslandspraktikum mit Kind: Ezy Lima mit ihrem Sohn Luan

Wie schätzt du den aktuellen Hype um das Thema Wellenreiten ein?

Witzigerweise war mir nie bewusst, dass so viele Leute surfen, bis ich 2016 auf Tinder unterwegs war und so gut wie jeder Dritte ein Bild mit einem Surfbrett hochgeladen hatte. In einer Welt, in der es zunehmend um Außendarstellung geht, kommt so ein Bild anscheinend gut an. Allerdings ist die Frage, was wirklich hinter solchen Fotos steckt und ob das Interesse am Wellenreiten über den ersten Surfkurs hinaus anhält. Ich persönlich glaube nämlich, dass die Meisten danach das Interesse wieder verlieren. Surfen ist Zeit- und Geldintensiv und das will und kann nicht jeder investieren.

Nach dem Auslandspraktikum geht nun die wellenlose Zeit in Deutschland für dich los. Hast du eine Idee, wie du die Sucht in den Griff bekommst?

Die Pläne sind quasi geschmiedet. Wie erwähnt sind viele meiner Freunde Surfer und die Meisten auch noch Lehrer. Die Ferien werden dementsprechend mit Surfen verplant. Auf die Welle spring ich einfach mit auf.

Ezy Lima und Sohn auf Fernreise in Mexico

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Surfboards made in Austria – Paulsen Surf Garage http://www.local-surf.com/surfboards-made-in-austria/ http://www.local-surf.com/surfboards-made-in-austria/#respond Fri, 22 Mar 2019 14:14:55 +0000 http://www.local-surf.com/?p=1032 Paul von Paulsen Surf Garage fertigt in seiner Garage Surfboards. Was aus der Not gedrungen anfing, wurde vom Hobby zur Passion. Es hat nicht lange gedauert, bis sich Pauls Idee regional rumsprach und er neben seinen Shapes auch erste Reparaturaufträge bekam. Im echten Leben ist der Österreicher eigentlich Flugzeugtechniker. Im Gespräch mit Local-Surf hat uns Paul in die Welt der handgemachten Surfboards eingeführt. Es geht sowohl um das Handwerk, als auch um die Entwicklung seiner Idee. Vom Gedankenspiel bis zur Marke. Paul nimmt uns mit und spricht über seine Lieblingsspots und die Entwicklungen in der Welt des Surfens. Wie kamst du auf die Idee, Surfboards herzustellen? Als ich vor fünf Jahren das erste Mal auf Fuerteventura surfen war, kam ich so beeindruckt zurück, dass ich es gleich wiederholen musste. Danach setze die Surfdepression ein. Ich wusste nicht wann und wo ich das nächste Mal zum Surfen komme, beziehungsweise wie ich den Sport sonst noch so ausüben könnte. Eine Dokumentation über den Eisbach hat mich dann auf das Thema stehenden Wellen und indoor Surfen aufmerksam gemacht und ich wusste, dass ich das Ausprobieren musste.   Natürlich war für ein eigens Surfboard keine Kohle da. Nachdem ich das Internet nach Surfboards durchsucht habe, stolperte ich über ein DIY-Projekt und war davon total angetan. Durch meinen Job als Flugzeugtechniker war das handwerkliche Arbeiten immer ein positiver Begleiter. Als ich dann alle Materialen zusammen hatte und unzählige Bücher sowie Blogs gelesen hatte, war das erste Surfboard relativ schnell gebaut. Das Shapen habe ich mir also selbst beigegebracht. Während eines Surftrips nach Indonesien konnte ich dann noch zwei Wochen bei einem Shaper Erfahrungen sammeln und mich zusätzlich weiterentwickeln. Was zeichnet deine Surfboards aus? Sie sind einzigartig. Personalisiert in Design und Shape. Natürlich ist alles handgemacht.  Shapes kann es auch zweimal geben, aber immer auf den jeweiligen Surfer

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Paul von Paulsen Surf Garage fertigt in seiner Garage Surfboards. Was aus der Not gedrungen anfing, wurde vom Hobby zur Passion. Es hat nicht lange gedauert, bis sich Pauls Idee regional rumsprach und er neben seinen Shapes auch erste Reparaturaufträge bekam. Im echten Leben ist der Österreicher eigentlich Flugzeugtechniker. Im Gespräch mit Local-Surf hat uns Paul in die Welt der handgemachten Surfboards eingeführt. Es geht sowohl um das Handwerk, als auch um die Entwicklung seiner Idee. Vom Gedankenspiel bis zur Marke. Paul nimmt uns mit und spricht über seine Lieblingsspots und die Entwicklungen in der Welt des Surfens.

Wie kamst du auf die Idee, Surfboards herzustellen?
Als ich vor fünf Jahren das erste Mal auf Fuerteventura surfen war, kam ich so beeindruckt zurück, dass ich es gleich wiederholen musste. Danach setze die Surfdepression ein. Ich wusste nicht wann und wo ich das nächste Mal zum Surfen komme, beziehungsweise wie ich den Sport sonst noch so ausüben könnte. Eine Dokumentation über den Eisbach hat mich dann auf das Thema stehenden Wellen und indoor Surfen aufmerksam gemacht und ich wusste, dass ich das Ausprobieren musste.  

Paul von Paulsen Surf Garage.

Natürlich war für ein eigens Surfboard keine Kohle da. Nachdem ich das Internet nach Surfboards durchsucht habe, stolperte ich über ein DIY-Projekt und war davon total angetan. Durch meinen Job als Flugzeugtechniker war das handwerkliche Arbeiten immer ein positiver Begleiter. Als ich dann alle Materialen zusammen hatte und unzählige Bücher sowie Blogs gelesen hatte, war das erste Surfboard relativ schnell gebaut. Das Shapen habe ich mir also selbst beigegebracht. Während eines Surftrips nach Indonesien konnte ich dann noch zwei Wochen bei einem Shaper Erfahrungen sammeln und mich zusätzlich weiterentwickeln.

Das Herzstück: Pauls Surf Garage
Das Herzstück: Pauls Surf Garage

Was zeichnet deine Surfboards aus?
Sie sind einzigartig. Personalisiert in Design und Shape. Natürlich ist alles handgemacht.  Shapes kann es auch zweimal geben, aber immer auf den jeweiligen Surfer zugeschnitten. Die Designs hingegen sind einzigartig und ich bin immer für individuelle Wünsche offen. Bei mir gibt es keine Surfboards von der Stange, denn Jedes wird von Hand gemacht, keine CNC-Fräse, keine Serienfertigung. Die Wahl der Materialien spielt eine ganz zentrale Rolle beim Shapen. Und ich sag dir, dass ist oft nicht einfach. Wer billig kauft, kauft zweimal. Diese Erfahrung habe ich leider auch schon gemacht. Deswegen setze ich vor allem auf Qualität und Regionalität. Ich suche immer zuerst nach regionalen Lieferanten, auch wenn ich vor Ort manchmal leider nicht das richtige finde.

Jedes Surfboard wird so gebaut, als wäre es mein eigenes und ich bleibe steht’s mein kritischster Kunde. Ich baue zu jedem Board eine Beziehung auf und möchte sie am liebsten alle behalten. Spaß bei Seite, am glücklichsten bin ich, wenn das Brett seinem neuen Eigentümer ein Grinsen ins Gesicht zaubert. Mit jedem Board und jedem Kunden lerne ich dazu. Darauf wird immer aufgebaut und ich bin natürlich auch immer offen für neue Denkansätze und Ideen.

Die Paulsen Surf Garage von innen

Ist das Shapen noch ein Hobby oder schon Beruf?
Dem Aufwand und der investierten Zeit nach, wird das Shapen immer mehr zum Beruf. Vor kurzem habe ich meinen berufsbegleitenden Bachelor abgeschlossen. Zum Glück ist das Studium vorbei, denn jetzt investiere ich jede freie Minute in die Paulsen Surf Garage.

Da das Interesse an meiner Garage in letzter Zeit immer mehr zunimmt und ich mit den Aufträgen kaum noch hinterherkomme, habe ich im Februar meine Vollzeitstelle als Flugzeugtechniker auf Teilzeit reduziert. Mir macht das Shapen und die Selbstständigkeit eine Menge Spaß. Die positive Entwicklung ist eine tolle Bestätigung für meine Arbeit. Ich wäre mehr als glücklich, wenn ich mich eines Tages nur auf Paulsen Surf Garage konzentrieren könnte.

Du hast deine Garage angesprochen. Wie und wo fertigst du die Surfboards?
Genau, die Garage ist der Dreh- und Angelpunkt. Daher auch der Name. Ich habe das Glück, eine 80 Quadratmeter große Garage mein eigen nennen zu können. Mittlerweile ist sie so eingerichtet, dass ich dort ohne Einschränkungen arbeiten kann. Es hängt viel Herz an dieser Garage. Ich habe nahezu alles selbst gebaut und eingerichtet. Die Garage ist zum Herzstück meiner Boards geworden. In meinem Viertel ist die Paulsen Surf Garage mittlerweile auch ein Treffpunkt für Surfaddicteds und Freunde geworden. Gekühltes Bier steht immer bereit.

Im Herstellungsprozess selbst ist es mir ein persönliches Anliegen, auf die Umwelt Rücksicht zu nehmen und nachhaltig zu produzieren. Das bedeutet für mich, aktive Mülltrennung, Vermeidung von Plastik sowohl im Einkauf, als auch im Versand. Ich recycle soviel wie möglich.

Das Modell 25er Torben ist laut Paul "Flink, Radikal und Unberechenbar". Kostenpunkt: Ab 650 Euro.
Surfboard: Das Modell 25er Torben ist laut Paul „Flink, Radikal und unberechenbar“. 6′ x 20″ x 2′. Kostenpunkt: Ab 650 Euro

Wie gestaltest du die Preise deiner Surfboards und wieviele Aufträge erledigst du im Monat?
Preisgestaltung ist so eine Sache. Da jedes Surfboard individuell ist, gestaltet sich der Preis auch immer anders, richtet sich aber grundsätzlich nach Größe und Design. Da ja alles handgemacht ist, kann ich mit CNC-Shapern kaum mithalten. Der Einstiegspreis für ein auf deine individuellen Wünsche angepasstes Surfbrett liegt bei etwa 650 Euro. Aktuell fertige ich je nach Auftragslage zwei bis drei Boards pro Monat.

Der Einsatzbereich eines Surfboards grenzt mich nicht ein. Es spielt keine Rolle, ob jemand ein Brett für stehenden Wellen/ Indoor-Surfen haben will, oder ob es um die Fertigung einer klassischen Variante geht. Die meisten Boards waren bist jetzt Wakesurfer und Wellenreiter. Ein SUP war sogar auch schon dabei. Wenn ich gerade kein Board produziere, halten mich Repairs auf Trab. Angefangen von Kleinigkeiten bis zu kompletten Refurbishments.

Surfboard: Das Modell Retro Tuna mit viel Volumen & Performance: 6’5″ x 23 1/2″ x 2 5/8″

Wie lange surfst du schon und wer/was hat dich zu Surfer gemacht?
Ich surfe erst seit fünf Jahren. Die Freiheit des Ozeans und der Lifestyle rund um das Thema Surfen hat mich schon immer angesprochen. Ich kann mich mit dem Sport total identifizieren. Da ich eigentlich nie wirklich ein Sportler war, ist Surfen der erste Sport, der mich nachhaltig dazu motiviert hat. Surfen an sich und das ganze Drumherum ist meine Leidenschaft geworden.

Hast du einen Lieblingsspot und wenn ja, was macht ihn so besonders?
Ich habe vor allem eine Lieblingsdestination – Fuerteventura. Dort habe ich damals meine ersten Erfahrungen gemacht. Ich versuche so oft wie möglich dorthin zurück zu kommen. Ansonsten fahre ich auch immer gerne nach Baleal in Portugal. Mit dem Praia Lagide verbinde ich die erste richtig gut gerittene Welle, vielleicht ist das mein Lieblingspot.

Was bedeutet dir Surfen? Was macht für dich den Reiz des Surfens aus?
Surfen bedeutet mir alles. Sich selbst zu challengen, die Natur, die Menschen und das Reisen. Vor allem aber auch das Shapen. Wenn ich in die Garage gehe und mich ans Board mache, fühle ich mich wie an einem Surfspot. Mit dem Surfen verbinde ich sehr viele schöne Gedanken und nur sehr wenig Schlechte. Ich versuche auch durch meiner Bekleidungslinie – Paulsen Apparel, mit fair produzierten und sehr angenehmen Produkten das Feeling des Surfens auf die Haut zu bekommen. Mit der Kleidung möchte ich meine Leidenschaft und den Style mit Geleichgesinnten teilen.

Wie schätzt du den aktuellen Hype um das Thema Wellenreiten ein?

The Darkside: 6’6″ x 21″ x 2 5/8″
Surfboard: The Darkside: 6’6″ x 21″ x 2 5/8″

Ich denke jeder hat mitbekommen, dass der Hype um das Thema Wellenreiten in den letzten zwei Jahren enorm zugenommen hat. Es entstehen beispielsweise immer mehr Landlocked-Wellenprojekte. Wenn man regelmäßig an demselben Surfspot ist, bemerkt man ja wahrscheinlich alleine schon dort Veränderungen – mehr Surfer im Wasser oder neue Surfschulen zum Beispiel. 

Vielleicht ist das aber auch kein Hype mehr, sondern vielmehr neuer Standard. Die Zeiten ändern sich, das mag einigen nicht schmecken, jedoch sollte man mit der Zeit gehen – offen für Neues sein und nicht der Vergangenheit nachtrauern. Hauptsache alle behandeln sich mit Respekt – egal ob an Land oder im Wasser.

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Surfbrett Guide – So findest du das richtige Surfbrett http://www.local-surf.com/surfbrett-surfboard-shapes/ http://www.local-surf.com/surfbrett-surfboard-shapes/#comments Tue, 16 Oct 2018 10:37:19 +0000 http://www.local-surf.com/?p=938 Spätestens dann, wenn du darüber nachdenkst, dir ein eigenes Surfbrett zu kaufen, musst du dich mit den verschiedenen Bauweisen (Shapes) auseinandersetzen. Die meisten stolpern dabei über viele Fremdwörter und unverständliche Begrifflichkeiten. Um dir die Wahl deines Surfbretts zu erleichtern, findest du in dem Artikel alle wichtigen Infos zu den verschiedenen Surfbrett Shapes. Der Aufbau eines Surfbrett Der vordere Teil eines Surfbretts nennt sich Nose, der hintere Teil Tail. Die Unterseite ist der Botton und die obere Seite (Standfläche) das Deck. Als Rails werden die Kanten eines Surfbretts bezeichnet. Im hinteren Bereich der Unterseite befinden sich die Finnenkästen und ein Plug für die Leash. Die Leash verbindet dich mit dem Surfbrett und sorgt dafür, dass das Brett nicht frei herum schwimmt und zu Gefahr für dich und andere im Wasser wird. In der Regel hat ein Surfbrett eine sichtbare Wölbung, es ist also nicht ganz gerade. Die Wölbung wird Rocker genannt. Der Stringer verläuft durch die Mitte der Surfbrett-Oberseite. Das ist eine dünne Verbindungsleiste aus Holz, die dem Schaumkern Stabilität verleiht.  Bei Brettern für die ganz großen Wellen (Guns) und bei besonders langen Surfbrettern (Longboards) kommen manchmal sogar mehrere Stringer zum Einsatz. Wird ein Surfbrett aus besonders robusten Materiealien wie Epoxy gefertigt, wird meistens kein Stringer verwendet Die verschiedenen Tails Pin Tail Die Pin Tail läuft spitz zu. Durch die geringe Auflagefläche sinkt die Pin Tail im Wasser ein. Das sorgt vor allem bei Big Waves für besonders viel Stabilität, Halt und Sicherheit bei der Fahrt die Welle hinunter. Darauf kommt es in richtig großen Wellen an. Round Tail Die fehlenden Ecken des Round Tails lassen mehr Wasser am Surfbrett vorbeifließen. Das Brett verschmilzt sozusagen mit der Welle. Das sorgt für Stabilität, Ruhe, Halt und eine saubere Fahrspur. Ein abgerundetes Ende lässt nicht so harte Turns zu wie mit einem eckigen

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Spätestens dann, wenn du darüber nachdenkst, dir ein eigenes Surfbrett zu kaufen, musst du dich mit den verschiedenen Bauweisen (Shapes) auseinandersetzen. Die meisten stolpern dabei über viele Fremdwörter und unverständliche Begrifflichkeiten. Um dir die Wahl deines Surfbretts zu erleichtern, findest du in dem Artikel alle wichtigen Infos zu den verschiedenen Surfbrett Shapes.

Der Aufbau eines Surfbrett

Der vordere Teil eines Surfbretts nennt sich Nose, der hintere Teil Tail. Die Unterseite ist der Botton und die obere Seite (Standfläche) das Deck. Als Rails werden die Kanten eines Surfbretts bezeichnet. Im hinteren Bereich der Unterseite befinden sich die Finnenkästen und ein Plug für die Leash. Die Leash verbindet dich mit dem Surfbrett und sorgt dafür, dass das Brett nicht frei herum schwimmt und zu Gefahr für dich und andere im Wasser wird.

Surfboard Nose
Die Form der Nose verändert die Fahreigenschaften des Surfbretts. Grafik: Local-Surf

In der Regel hat ein Surfbrett eine sichtbare Wölbung, es ist also nicht ganz gerade. Die Wölbung wird Rocker genannt. Der Stringer verläuft durch die Mitte der Surfbrett-Oberseite. Das ist eine dünne Verbindungsleiste aus Holz, die dem Schaumkern Stabilität verleiht.  Bei Brettern für die ganz großen Wellen (Guns) und bei besonders langen Surfbrettern (Longboards) kommen manchmal sogar mehrere Stringer zum Einsatz. Wird ein Surfbrett aus besonders robusten Materiealien wie Epoxy gefertigt, wird meistens kein Stringer verwendet

Die verschiedenen Tails

Pin Tail
Die Pin Tail läuft spitz zu. Durch die geringe Auflagefläche sinkt die Pin Tail im Wasser ein. Das sorgt vor allem bei Big Waves für besonders viel Stabilität, Halt und Sicherheit bei der Fahrt die Welle hinunter. Darauf kommt es in richtig großen Wellen an.

Round Tail
Die fehlenden Ecken des Round Tails lassen mehr Wasser am Surfbrett vorbeifließen. Das Brett verschmilzt sozusagen mit der Welle. Das sorgt für Stabilität, Ruhe, Halt und eine saubere Fahrspur. Ein abgerundetes Ende lässt nicht so harte Turns zu wie mit einem eckigen Ende.

Auch die Form des hinteren Teil (Tail) des Surfbretts hat entscheidenden Einfluss auf die Fahrdynamik im Wasser. Grafik: Local-Surf


Square Tail

Ein Square Tail hat eine größere Auflagefläche. Das Brett liegt also eher auf der Welle, als dass es in die Welle einsinkt. Dadurch gewinnt das Brett an Schnelligkeit, verliert aber an Stabilität. Die harten Kanten sorgen für einen sehr genauen Drehpunkt. Das ermöglicht enge und kurze Turns.

Squash Tail & Rounded Square Tail
Ein Squash Tail liegt etwas stabiler im Wasser, als ein Rounded Square Tail. Beide eint ihre besondere Drehfreude. Sie funktionieren in großen wie in kleinen Wellen.

Swallow Tail & Fish Tail
Die beiden Tails vereinen die Stabilität eines Pins mit der Drehfreudigkeit eines Squares. Wobei, beim Fish Tail die Auflagefläche noch etwas größer ist.

Die verschiedenen Surfboard Shapes

Longbard
Bretter über 8,6 Fuß. Lang und viel Volumen lautet hier die Devise. Daher funktionieren die meisten Longboards in kleinen Wellen besonders gut. In größeren Wellen sind Longboards eher schwer zu kontrollieren. Die Länge der Bretter schränkt natürlich das Handling ein. Für Anfänger ist es daher besser mit etwas kleineren Brettern zu üben. Grundsätzlich gibt es bei Longboards auch nochmal Unterschiede zum Einsatzbereich und der Volumenverteilung. Vom Noserider bis zum Performance Longboard ist für jede Vorliebe etwas dabei.

Mini-Malibu
Die Bauweise wird öfters auch nur Malibu genannt. Die Bretter sind meistens zwischen sieben und acht Fuß lang und verfügen über ordentliches Volumen. Die Kombination aus handlicher Länge und verhältnismäßig viel Volumen macht die die Boards vor allem für Anfänger und Fortgeschrittene Surfer interessant.

Surfboard Shapes
Grafik:Local-Surf

Shortboard
Wie der Name schon verrät, sind Shortboards genau das Gegenteil von Longboards. Sie sind besonders kurz und haben sehr wenig Volumen. Eigenschaften, die Shortboards extrem wendig machen, aber auch für wenig eigens Tempo sorgen. Grundvoraussetzung für Shortboards sind große Wellen, Fitness und viel Surferfahrung. Fahrfehler sind strengstens verboten, denn Shortboards verzeihen keine Fehler.

Gun
Die Big-Wave-Boards sind lang, schmal und spitz. Die Bauweise gehört auch zur Familie der Shortboards und eignet sich vor allem für schnelle und große Wellen, ab etwa 3 Metern.

Bonzer
Bonzer verbinden die Geschwindigkeit von Fishboards mit dem Fahrgefühl von Longboards und der Wendigkeit von klassischen Shortboards. Das Besondere bei Bonzern ist die Finnenauswahl und Anordnung. Bonzer haben fünf Finnen, von denen eine große parallel zur Längsachse angeordnet ist und vier kleine Finnen, die weiter vorn nahe der Rails platziert sind. Leider bekommt diese Bauweise nicht die Aufmerksamkeit, die sie eigentlich verdient. Die Bretter sind eine interessante Alternative für Surfer aller Könnerstufen.

Egg
Das Egg ähnelt den Mini-Malibus. Bei dem Shape ist das Brett insgesamt etwas kürzer, die Nase runder und der Hintern schmaler. Dadurch sind die Boards wendiger, behalten sich aber die Paddelfreude bei. Eine gelungene Kombination aus Shortboard und Malibu also.

Fish
Ein Fish ist breiter, flacher und kürzer als die klassischen Shortboards. Tempo, Wendigkeit und Start- und Paddelfreude. Diese Punkte beschreiben die Bauweise wohl am besten. Das Fish eignet sich für beinahe jede Wellengröße, ist allerdings auch relativ hibbelig und daher eher etwas für erfahrene Surfer.

Hybrid
Die Bauweise ähnelt Egg und Fish. Die bretter sind breiter, dicker und kürzer. Sie lassen sich leicht paddeln und verzeihen Fehler großzügiger als die anderen Beiden. Besonders schön: Die Bauweise funktioniert prächtig bei ungeordneten Wellen und schlechteren Bedingungen. Das macht die Hybride auch bei denjenigen unter uns beliebt, die es nicht so oft ins Wasser schaffen.

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Surftalent Janina Zeitler im Interview http://www.local-surf.com/interview-janina-zeitler/ http://www.local-surf.com/interview-janina-zeitler/#respond Mon, 15 Oct 2018 08:46:36 +0000 http://www.local-surf.com/?p=978 Janina Zeitler gehört zu den besten deutschen Nachwuchstalenten. 2016 wurde sie Europameisterin im Stationary Wave Riding. Seitdem ist sie bei verschiedensten Wettkämpfen erfolgreich unterwegs. Im Interview mit Local-Surf spricht die erst 18-jährige Janina Zeitler unter anderem über ihre Lieblingsspots, die Kommerzialisierung des Sports und ihre Surfanfänge. Wie bist du zum Surfen gekommen? Wann hast du den Sport für dich entdeckt? Im Sommer 2012 hat mich eine Freundin auf die Idee gebracht. Damals lief gerade der Film Soul Surfer und ich fand das Surfen und den Lifestyle total cool, also habe ich beschlossen, das auch mal auszuprobieren und als Münchnerin liegt es ja nahe, die ersten Steps am Fluss zu machen. Ich war von Anfang an total begeistert, obwohl ich zugegebenermaßen zu Beginn nicht direkt der Senkrechtstarter war. Der aktuelle Höhepunkt deiner Karriere war sicherlich die Nominierung für das deutsche Nationalteam. Wie kam es dazu? Ich habe mich über die Nominierung wirklich riesig gefreut. Die Nominierung zu internationalen Wettkämpfen erfolgt in der Regel über Ranglistenpunkte, die man sich durch die erfolgreiche Teilnahme an den nationalen Meisterschaften erwirbt. So bin ich zur Junioren Europameisterschaft nach Portugal gekommen und durch meine guten Leistungen dort, habe ich die Nominierung für die Weltmeisterschaft in Japan erhalten. Was macht den Sport für dich so besonders? Ich habe schon immer gerne Wassersport betrieben. Grundsätzlich mag ich die Naturverbundenheit und die Stille im Line Up. Das ist für mich ein perfekter Ausgleich. Surfen wird nie langweilig, jede Welle ist anders und somit eine neue Herausforderung für mich. Außerdem mag ich den Lifestyle und die Community. Man trifft bei diesem Sport so viele tolle Leute. Wie schätzt du den aktuellen Hype zum Wellenreiten ein? Das Surfen hat sich in den letzten Jahren immer mehr zum Trendsport entwickelt und die Surfcommunity wird jedes Jahr größer. Das wird auch durch die

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Janina Zeitler gehört zu den besten deutschen Nachwuchstalenten. 2016 wurde sie Europameisterin im Stationary Wave Riding. Seitdem ist sie bei verschiedensten Wettkämpfen erfolgreich unterwegs. Im Interview mit Local-Surf spricht die erst 18-jährige Janina Zeitler unter anderem über ihre Lieblingsspots, die Kommerzialisierung des Sports und ihre Surfanfänge.

Wie bist du zum Surfen gekommen? Wann hast du den Sport für dich entdeckt?

Im Sommer 2012 hat mich eine Freundin auf die Idee gebracht. Damals lief gerade der Film Soul Surfer und ich fand das Surfen und den Lifestyle total cool, also habe ich beschlossen, das auch mal auszuprobieren und als Münchnerin liegt es ja nahe, die ersten Steps am Fluss zu machen. Ich war von Anfang an total begeistert, obwohl ich zugegebenermaßen zu Beginn nicht direkt der Senkrechtstarter war.

Die 18-Jährige Janina Zeitler kommt aus München.


Der aktuelle Höhepunkt deiner Karriere war sicherlich die Nominierung für das deutsche Nationalteam. Wie kam es dazu?

Ich habe mich über die Nominierung wirklich riesig gefreut. Die Nominierung zu internationalen Wettkämpfen erfolgt in der Regel über Ranglistenpunkte, die man sich durch die erfolgreiche Teilnahme an den nationalen Meisterschaften erwirbt. So bin ich zur Junioren Europameisterschaft nach Portugal gekommen und durch meine guten Leistungen dort, habe ich die Nominierung für die Weltmeisterschaft in Japan erhalten.

Was macht den Sport für dich so besonders?

Ich habe schon immer gerne Wassersport betrieben. Grundsätzlich mag ich die Naturverbundenheit und die Stille im Line Up. Das ist für mich ein perfekter Ausgleich. Surfen wird nie langweilig, jede Welle ist anders und somit eine neue Herausforderung für mich. Außerdem mag ich den Lifestyle und die Community. Man trifft bei diesem Sport so viele tolle Leute.

Auch auf stehenden Wellen ist Janina Zeitler erfolgreich. 2018 hat sie in der Rapid Surf League die Riot River Open Woman in Bratislava sowie die Rip Curl Langenfeld Pro gewonnen und sicherte sich dadurch den Tour-Sieg in der Rapid Surf League Open Woman 2018.


Wie schätzt du den aktuellen Hype zum Wellenreiten ein?

Das Surfen hat sich in den letzten Jahren immer mehr zum Trendsport entwickelt und die Surfcommunity wird jedes Jahr größer. Das wird auch durch die Medien und die Werbung sehr gepusht. Die momentane Situation macht es für Leute wie mich natürlich leichter Unterstützung beziehungsweise ein Sponsoring zu bekommen.

Hast du einen Lieblingsspot?

Einen klassischen Lieblingsspot habe ich eigentlich nicht, es gibt so viele schöne Locations zum Surfen und es hängt ja auch von den jeweiligen Bedingungen am Spot ab. Auf Fuerteventura bin ich relativ häufig, weil es dort wegen der vielseitigen Spots und der kurzen Flugzeit perfekt ist. Portugal ist auch super, mit guten Wellen und die Line Up‘s sind dort nicht so überfüllt. Ich surfe aber auch gerne am Eisbach und auf der Citywave. Die Mischung aus beidem ist für mich perfekt. Da ich ja nicht am Meer wohne, ist die stehende Welle eine super Möglichkeit, dass Boardgefühl ständig zu trainieren und weiter zu entwickeln.

Auch klassische Wellen beherscht Janina Zeitler

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Bretter und Surfwachs – Camperstyle http://www.local-surf.com/surfbretter-surfwachs-surfwood/ http://www.local-surf.com/surfbretter-surfwachs-surfwood/#respond Sun, 23 Sep 2018 13:31:49 +0000 http://www.local-surf.com/?p=532 Chris ist ein waschechter Surf-Nomade. Er lebt in einem Wohnwagen und pendelt seit drei Jahren zwischen der portugiesischen Atlantikküste und der Algarve. Wie es sich für einen richtigen Lebenskünstler gehört, lebt er von selbstproduzierten Surfbrettern und Surfwachs. Chris kommt ursprünglich aus Wernigerode in Sachsen-Anhalt. Bevor es 2015 los ging, hat er sich mit „Woody“ einen Traum von Wohnwagen geschaffen. Wobei Wohnwagen dafür eigentlich nicht der richtige Begriff ist. Denn „Woody“ gleicht eher einem mobilen Holzhaus. Den 85er Ford Transit als Basis hat Chris selbst aus-um- und eingebaut. Seine Surfbretter stellt Chris aus rein natürlichen Werkstoffen her. Sie bestehen aus einem Holzmix: Balsaholz für die innere Konstruktion, Pappel für Haut – Deck und Boden sowie Kiefernholz für die Rails. Neben seinen Surfbrettern aus Holz, produziert Chris ein rein ökologisches Surf-Wachs. „Die Idee, Surf-Wachs aus natürlichen Bestandteilen herzustellen, lag auf der Hand, da meine Surfbretter ebenfalls auf rein natürlichen Basis gefertigt sind. Der Gedanke, ein Surf-Wachs auf Basis von Erdöl dafür zu verwenden, war daher irgendwie abwegig“, hat Chris mir Gespräch verraten. Das Wachs besteht aus drei Bestandteilen: Bienenwachs, Kokosöl und Baumharz. Für das richtige Missverhältnis waren ein paar Anläufe nötig. Die Herstellung erledigt er ohne größeren Aufwand in seinem Camper. Und wie sollte es auch anders sein, nutzt Chris das Wachs selbst schon seit mehreren Jahren. Viele konventionelle Wachse sind mit Chemikalien versetzt. Die können sich negativ auf Wasserorganismen und Menschen mit empfindlicher Haut auswirken. Chris Wachs hingegen besticht nach eigenen Angaben durch seine Natürlichkeit. So weit so gut, doch wie steht es um dessen Funktionalität? Denn bei aller Liebe zur Mutter Natur, muss das Wachs natürlich auch seinen Job erfüllen. Chris hat mir versprochen, dass die Performance mehr als stimmig sei und im Wasser richtig gut abliefere. Es soll „optimalen halt auf jedem Surfbrett geben.“ Das Wachs gibt es sowohl für Kalt-,

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Chris ist ein waschechter Surf-Nomade. Er lebt in einem Wohnwagen und pendelt seit drei Jahren zwischen der portugiesischen Atlantikküste und der Algarve. Wie es sich für einen richtigen Lebenskünstler gehört, lebt er von selbstproduzierten Surfbrettern und Surfwachs.

„Woddy“ / Foto: Christian Bartel

Chris kommt ursprünglich aus Wernigerode in Sachsen-Anhalt. Bevor es 2015 los ging, hat er sich mit „Woody“ einen Traum von Wohnwagen geschaffen. Wobei Wohnwagen dafür eigentlich nicht der richtige Begriff ist. Denn „Woody“ gleicht eher einem mobilen Holzhaus. Den 85er Ford Transit als Basis hat Chris selbst aus-um- und eingebaut.

Seine Surfbretter stellt Chris aus rein natürlichen Werkstoffen her. Sie bestehen aus einem Holzmix: Balsaholz für die innere Konstruktion, Pappel für Haut – Deck und Boden sowie Kiefernholz für die Rails. Neben seinen Surfbrettern aus Holz, produziert Chris ein rein ökologisches Surf-Wachs.

Jedes Brett fertigt Chris in Handarbeit / Foto: Christian Bartel

„Die Idee, Surf-Wachs aus natürlichen Bestandteilen herzustellen, lag auf der Hand, da meine Surfbretter ebenfalls auf rein natürlichen Basis gefertigt sind. Der Gedanke, ein Surf-Wachs auf Basis von Erdöl dafür zu verwenden, war daher irgendwie abwegig“, hat Chris mir Gespräch verraten.

Das Wachs besteht aus drei Bestandteilen: Bienenwachs, Kokosöl und Baumharz. Für das richtige Missverhältnis waren ein paar Anläufe nötig. Die Herstellung erledigt er ohne größeren Aufwand in seinem Camper. Und wie sollte es auch anders sein, nutzt Chris das Wachs selbst schon seit mehreren Jahren.

In the making / Foto: Christian Bartel

Viele konventionelle Wachse sind mit Chemikalien versetzt. Die können sich negativ auf Wasserorganismen und Menschen mit empfindlicher Haut auswirken. Chris Wachs hingegen besticht nach eigenen Angaben durch seine Natürlichkeit. So weit so gut, doch wie steht es um dessen Funktionalität? Denn bei aller Liebe zur Mutter Natur, muss das Wachs natürlich auch seinen Job erfüllen. Chris hat mir versprochen, dass die Performance mehr als stimmig sei und im Wasser richtig gut abliefere. Es soll „optimalen halt auf jedem Surfbrett geben.“ Das Wachs gibt es sowohl für Kalt-, als auch für Warmwasser.

Ich habe mir beide Varianten gekauft und teste sie im Mai an der marokkanischen Küste. Preislich liegt das Wachs bei glatten fünf Euro pro 120 Gramm und kann auf Etsy.com gekauft werden. Mehr Infos zu Chris, seinen Produkten und seinem Lifestyle bekommt auf seiner Webseite  und auf Instagram.

Surfwachs und Surfbretter
Ready zum Verkauf: Bartés Surfwood Surfwachs / Foto: Christian Bartel

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Surfen lernen auf Fuerteventura http://www.local-surf.com/surfen-lernen-auf-fuerteventura/ http://www.local-surf.com/surfen-lernen-auf-fuerteventura/#comments Sun, 15 Jul 2018 10:14:49 +0000 http://www.local-surf.com/?p=820 Die Möglichkeiten Surfen zu lernen auf Fuerteventura sind beinahe grenzenlos. Aber Surfunterricht, um die Angst vor dem ungebrochenen Grün zu verlieren? Auf Fuerteventura haben wir eine Surfschule entdeckt, die auch das möglich macht. Als wir zwei Wochen auf Fuerteventura waren, wollte meine Freundin Florence zum Start mal wieder einen Surfkurs besuchen. Im Wasser schlägt sie sich gut, surft ihre ersten grünen Wellen und hat eigentlich immer viel Spaß auf ihrem Brett. Das ist schließlich das wichtigste, Spaß und Freude beim Surfen. Das ist die halbe Miete, denn der Rest entwickelt sich mit der Zeit. Klar, der eine ist talentierter als der andere, aber grundsätzlich gibt es für jedes Niveau die richtige Welle. Florence wollte also Surfunterricht nehmen. Nicht weil sie nicht Surfen kann, sondern vielmehr, weil sie trotz ihrer bisherigen Erfahrungen zu Beginn eines Surftrips immer wieder Probleme damit hat, sich auf die Wellen einzulassen. Ängste, die so dominant werden, dass sie alles Können und ihr ursprüngliches Vertrauen in den Sport blockieren können. So auch auf Fuerteventura. Die Erwartungen an einen Surfkurs waren also klar. Neben der Technik und dem Surfen in der ungebrochenen Welle, sollten die Surflehrer ihr vor allem auch die Angst nehmen. Nach dem wir uns die ersten Surfschulen angeschaut haben, war schnell klar wonach wir nicht suchen. Zwei Lehrer die sich um 15 Schüler kümmern. Lehrer, die am Strand stehen und ihren Unterricht per Zeichensprache regeln. Die Suche gestaltete sich schwieriger als gedacht. In La Pared am Strand haben wir dann eine kleine Gruppe im Wasser entdeckt, die zusammen sichtlich Spaß hatte. Auf den ersten Blick sah das nicht nach Surfschule aus, sondern vielmehr nach einer Gruppe Freunde, die zusammen Surfen. Beim näheren Hinsehen haben wir dann doch zwei Lehrer entdeckt. Das Szenario wirkte so sympathisch, dass Florence sich in dem Moment schon entschieden hatte. Ihre

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Die Möglichkeiten Surfen zu lernen auf Fuerteventura sind beinahe grenzenlos. Aber Surfunterricht, um die Angst vor dem ungebrochenen Grün zu verlieren? Auf Fuerteventura haben wir eine Surfschule entdeckt, die auch das möglich macht.

Als wir zwei Wochen auf Fuerteventura waren, wollte meine Freundin Florence zum Start mal wieder einen Surfkurs besuchen. Im Wasser schlägt sie sich gut, surft ihre ersten grünen Wellen und hat eigentlich immer viel Spaß auf ihrem Brett. Das ist schließlich das wichtigste, Spaß und Freude beim Surfen. Das ist die halbe Miete, denn der Rest entwickelt sich mit der Zeit. Klar, der eine ist talentierter als der andere, aber grundsätzlich gibt es für jedes Niveau die richtige Welle.

Florence wollte also Surfunterricht nehmen. Nicht weil sie nicht Surfen kann, sondern vielmehr, weil sie trotz ihrer bisherigen Erfahrungen zu Beginn eines Surftrips immer wieder Probleme damit hat, sich auf die Wellen einzulassen. Ängste, die so dominant werden, dass sie alles Können und ihr ursprüngliches Vertrauen in den Sport blockieren können. So auch auf Fuerteventura.

Die Erwartungen an einen Surfkurs waren also klar. Neben der Technik und dem Surfen in der ungebrochenen Welle, sollten die Surflehrer ihr vor allem auch die Angst nehmen. Nach dem wir uns die ersten Surfschulen angeschaut haben, war schnell klar wonach wir nicht suchen. Zwei Lehrer die sich um 15 Schüler kümmern. Lehrer, die am Strand stehen und ihren Unterricht per Zeichensprache regeln.

Die Suche gestaltete sich schwieriger als gedacht. In La Pared am Strand haben wir dann eine kleine Gruppe im Wasser entdeckt, die zusammen sichtlich Spaß hatte. Auf den ersten Blick sah das nicht nach Surfschule aus, sondern vielmehr nach einer Gruppe Freunde, die zusammen Surfen. Beim näheren Hinsehen haben wir dann doch zwei Lehrer entdeckt. Das Szenario wirkte so sympathisch, dass Florence sich in dem Moment schon entschieden hatte. Ihre Wahl fiel auf Nalusurf.

Ralf zeigt sein können in den Wellen von La Pared. Foto: Nalusurf

Nalusurf wurde von Ralf Geerdts 2010 mit seiner damaligen Freundin gegründet, nachdem er bereits 20 Jahre als lizensierter Surf-, Windsurf- und Segellehrer gearbeitet hat. Seit Ende der 90er Jahre hat er auf Fuerteventura als Surflehrer für andere Schulen gearbeitet und wollte es schließlich selbst in die Hand nehmen und vor allem besser machen. Seitdem steht Ralf immer noch selbst am Strand und gibt mit viel Geduld seine langjährigen Erfahrungen an seine Schüler weiter.

Seit 2016 hat er wieder weibliche Verstärkung am Strand und im Office. Frida lebt seit 2012 auf Fuerteventura, nachdem sie 3 Jahre auf Sylt wohnte und das Wellenreiten zu ihrer Leidenschaft wurde. „Ich kam damals mit einem VW-Bus auf die Insel und kann mich  seitdem nicht mehr von der Nähe zum Meer lösen“, hat Frida mir im Gespräch verraten

Happy Florence hat ihre Angst überwunden.
Happy Florence hat ihre Angst überwunden.
Foto: Nalusurf

Zurück zum Unterricht, denn der war wirklich gut. Ich habe mir das Ganze aus nächster Nähe angeschaut und bin dann auch mit ins Wasser gegangen. Ralf hat eine total entspannte, ruhige und einfühlsame Art. Er hat es tatsächlich geschafft Florence ihre Ängste zu nehmen. Im Wasser hat er sich viel Zeit genommen und immer wieder das Gespräch gesucht. Und auch Frida hatte eine feine Art auf die Schüler einzugehen. Die Gruppe bestand aus insgesamt sechs Schülern und jeder hatte sichtlich Spaß.

Normalerweise ist bei Nalusurf eine Session auf zweieinhalb/drei Stunden angesetzt. An den drei Tagen die Florence da war, wurde es allerdings immer länger. Als ich Ralf darauf angesprochen habe sagte er: „Wenn ich sehe, dass die Jungs und Mädels sich wohlfühlen, Spaß haben und noch power haben, wäre ich doch blöd abzubrechen. Auf die Stunde mehr oder weniger kommt es mir dann auch nicht drauf an. Dafür habe ich selbst zu viel Spaß dabei.“

Frida und Ralf von Nalusurf
Frida und Ralf von Nalusurf. Foto: Nalusurf

Mit Nalusurf wollte er eine Schule gründen, die in besonders kleinen Gruppen und mit längeren Kurszeiten einen qualitativ hochwertigen Unterricht anbietet. Beim Tageskurs bekommen die Gäste einen kleinen Einblick in die Welt des Surfens. Im drei und fünf Tageskurs wird die Take-Off-Technik verfeinert und trainiert. „Zusätzlich lernt man mit Strömungen umzugehen, wie Wellen überhaupt entstehen und was alles Einfluss auf die Wellenbrechung hat, sowie die Gefahren, die beim Wellenreitsport zu beachten sind und natürlich die Vorfahrtsregeln“, erklärt Frida.

Auch wenn Florence ihre eigenen Essentials dabei hatte, gibt es bei Nalusurf natürlich auch Softboards und Neoprenanzüge in allen Größen. Das Material wirkte auf mich gut gepflegt und hat insgesamt einen ordentlichen Eindruck gemacht. Geschult wird meist in der wunderschönen Bucht von La Pared. Dort waren wir auch an den anderen Tagen die meiste Zeit surfen. Abhängig von den Wetter- und Wellenbedingungen wird manchmal auch weiter südlich in Esquinzo oder Jandia geschult. Florence hat für die drei Tage 120 bezahlt. Ihr eigenens Fazit: „Es war jeden Cent wert. Ich habe mich zu jeder Zeit gut aufgehoben gefühlt.“

Schön ist auch, dass Frida und Ralf einen Euro/pro gebuchtem Surfkurs an die internationale, gemeinnützige Meeresschutzorganisation „Sea Shepherd“ spenden. Die Organisation verfolgt das Ziel den marinen Lebensraum für kommende Generationen zu erhalten.

Nalusurf Fuerteventura
Easy unterwegs: Frida. Foto: Nalusurf

Auf die Frage was Fuertventura für ihn so besonders mache, sagte Ralf mir, dass die Insel in seinen Augen schon immer einzigartige Surfbedingungen bereit hielt und, dass das der ausschlaggebende Punkt sei. „Es sind die ganzjährigen sommerlichen Temperaturen und die konstant guten Wassersportbedingungen. Gerade La Pared und der Süden Fuerteventuras haben es mir angetan, da hier die Lineups bis heute nicht so überfüllt sind wie die der Spots im Norden der Insel.“

Mehr Infos zu Nalusurf findet ihr auf der Webseite der Schule und bei Instagram. Zur Buchung geht es hier entlang.

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Handgemachte Surfboardsocken aus Köln http://www.local-surf.com/handgemachte-surfboardsocken/ http://www.local-surf.com/handgemachte-surfboardsocken/#comments Sat, 14 Jul 2018 14:32:27 +0000 http://www.local-surf.com/?p=898 Lara und Lisi fertigen maßgeschneiderte Surfboardsocken aus wiederverwerteten Stoffen. Wie viele andere Produkte aus der Surfindustrie sind auch Surfboardsocken oftmals wenig umweltfreundlich und nachhaltig. Das zieht sich in der Regel leider von der Materialauswahl bis hin zu dem Versand. „Vor allem wir Surfer sollten mehr auf den ökologischen Fußabdruck achten. Mit Cutbags Cologne möchten wir einen kleinen Beitrag für die Umwelt leisten. Denn unsere Bags bestehen eben aus Naturfaserstoffen, die in erster Linie mal einem anderen Zweck gedient haben und von uns recycelt wurden“, sagten mir Lara und Lisi im Gespräch. Ich habe die Zwei in Köln auf einen Kaffee getroffen. Lara und Lisi haben sich die Umweltthematik zu Herzen genommen. Seit drei Monaten produzieren sie unter der Marke Cutbags Cologne maßgeschneiderte Surfboardsocken. Das Besondere dabei sind die verwendeten Stoffe. Denn die sind Secondhand, stammen von Flohmärkten, Ebay-Kleinanzeigen oder aus Secondhand-Geschäften. Die wiederverwerteten Stoffe verarbeiten die Beiden in mühsamer Handarbeit zu Surfboardsocken. Die Resultate sind nicht nur schön, sondern auch sauber verarbeitet. „Wir sind sicherlich nicht die ersten Menschen mit der Idee. Aber was uns eben total wichtig ist, ist der nachhaltige Gedanke dahinter. Wir kaufen nichts neu, bis auf das Garn natürlich“, sagte Lisi. Der Gedanke daran, dass jede Socke ein maßgeschneidertes Unikat ist, passt zu der ganz individuellen Surfbrettwahl. Der perfekte Begleiter deines Surfbretts quasi. Was bei Surfbrettern längst Alltag ist, sollte sich auch auf das Zubehör ausbreiten. Handarbeit. Denn ein von Hand geshaptes Surfbrett sollte nicht in eine Polyester-Elastan-Boardsocke gepackt werden. Lara und Lisi haben sich 2013 an der französischen Atlantikküste kennengelernt. Dort haben sie gemeinsam in einem Surfcamp gearbeitet. Seitdem waren die Zwei jedes Jahr im Sommer in den Pinienwäldern von Lit et Mixe. Dort liegt das Surfcamp direkt an der Küste. „Die Zeit im Surfcamp ist immer super intensiv, weil man einen sehr engen Lebensraum

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Lara und Lisi fertigen maßgeschneiderte Surfboardsocken aus wiederverwerteten Stoffen.

Wie viele andere Produkte aus der Surfindustrie sind auch Surfboardsocken oftmals wenig umweltfreundlich und nachhaltig. Das zieht sich in der Regel leider von der Materialauswahl bis hin zu dem Versand. „Vor allem wir Surfer sollten mehr auf den ökologischen Fußabdruck achten. Mit Cutbags Cologne möchten wir einen kleinen Beitrag für die Umwelt leisten. Denn unsere Bags bestehen eben aus Naturfaserstoffen, die in erster Linie mal einem anderen Zweck gedient haben und von uns recycelt wurden“, sagten mir Lara und Lisi im Gespräch. Ich habe die Zwei in Köln auf einen Kaffee getroffen.

Details einer Surfboardsocke von Cutbags Cologne
Foto: Local-Surf

Lara und Lisi haben sich die Umweltthematik zu Herzen genommen. Seit drei Monaten produzieren sie unter der Marke Cutbags Cologne maßgeschneiderte Surfboardsocken. Das Besondere dabei sind die verwendeten Stoffe. Denn die sind Secondhand, stammen von Flohmärkten, Ebay-Kleinanzeigen oder aus Secondhand-Geschäften. Die wiederverwerteten Stoffe verarbeiten die Beiden in mühsamer Handarbeit zu Surfboardsocken. Die Resultate sind nicht nur schön, sondern auch sauber verarbeitet.

Surfboardsocken von Cutbags Cologne
Foto: Cutbags Cologne

„Wir sind sicherlich nicht die ersten Menschen mit der Idee. Aber was uns eben total wichtig ist, ist der nachhaltige Gedanke dahinter. Wir kaufen nichts neu, bis auf das Garn natürlich“, sagte Lisi.

Der Gedanke daran, dass jede Socke ein maßgeschneidertes Unikat ist, passt zu der ganz individuellen Surfbrettwahl. Der perfekte Begleiter deines Surfbretts quasi. Was bei Surfbrettern längst Alltag ist, sollte sich auch auf das Zubehör ausbreiten. Handarbeit. Denn ein von Hand geshaptes Surfbrett sollte nicht in eine Polyester-Elastan-Boardsocke gepackt werden.

Lara und Lisi haben sich 2013 an der französischen Atlantikküste kennengelernt. Dort haben sie gemeinsam in einem Surfcamp gearbeitet. Seitdem waren die Zwei jedes Jahr im Sommer in den Pinienwäldern von Lit et Mixe. Dort liegt das Surfcamp direkt an der Küste. „Die Zeit im Surfcamp ist immer super intensiv, weil man einen sehr engen Lebensraum mit vielen Menschen teilt. Und so hat sich dann zwischen uns eine echt gute Freundschaft entwickelt“, sagte Lisi.

Das Team hinter Cutbags Cologne: Lara und Lissi
Das Team hinter Cutbags Cologne: Lara und Lisi. Foto: Cutbags Cologne

Lara ist 28 Jahre alt und kommt aus Köln. Lisi ist 25 Jahre alt und stammt ursprünglich aus Hamburg. Dieses Jahr sind sie und Lara nicht im Camp. Beide haben nach dem Studium eine Ausbildung angefangen und arbeiten nebenher. Lara macht eine Ausbildung zur Kinder- und Jugendtherapeutin und Lisi lässt sich zur Heilpraktikerin ausbilden. „Auch wenn wir eigentlich keine Zeit haben, richten wir sie uns für unser Baby Cutbags Cologne irgendwie immer ein“, sagte Lara.

Sauber vernäht: Details der Surfboardsocken von Cutbags Cologne
Foto: Local-Surf

In der Regel treffen sie sich einmal die Woche zum Nähen. Die ersten Aufträge kamen noch aus dem Freundes- und Bekanntenkreis. Doch mittlerweile gab es auch schon die ersten offiziellen Anfragen. Da jede Surfboardsocke maßgeschneidert ist, wird nur auf Anfrage produziert. Dafür brauchen die Beiden lediglich ein Foto des Bretts und Angaben zur Länge und zur breitesten Stelle.

Lisi und Lara fertigen mir auch eine Socke. Das fertige Produkt zeige ich euch dann bei Instagram. Du bist auch auf der Suche nach einer neuen Surfboardsocke? Dann findest du mehr Informationen zu Cutbags Cologne auf der Internetseite und bei Instagram.

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Kanarisches Surfparadies: Fuerteventura http://www.local-surf.com/kanarisches-surfparadies-fuerteventura/ http://www.local-surf.com/kanarisches-surfparadies-fuerteventura/#comments Wed, 20 Jun 2018 13:27:35 +0000 http://www.local-surf.com/?p=816 Meine Freundin Florence und ich waren zwei Wochen auf der Sonneninsel Fuerteventura unterwegs. Wir wollten uns selbst ein Bild über die Insel machen, die entweder geliebt oder gehasst wird. Wir kannten Fuerteventura von verschiedenen Erzählungen eher als Mekka des Kitesurfens. Als wir uns dann aber selbst mit Fuerteventura auseinandergesetzt haben, war uns eigentlich sofort klar, dass dort surfmäßig so ziemliches alles geht. Der Flughafen liegt mittig am östlichen Rand von Fuerteventura, bei der Hauptstadt Puerto del Rosario. Runter in den Süden dauert die Fahrt mit dem Mietwagen etwa eine Stunde. In das nördliche Corralejo fährt man vom Flughafen etwa 40 Minuten. Ihr seht, egal ob von oben nach und unten oder umgekehrt – man kann easy morgens aus dem Süden in den Norden fahren und abends wieder zurück sein. In der ersten Woche haben wir im Süd-Osten gewohnt, in unmittelbarer Nähe zum Spot La Pared. Pedro vermietet dort über Airbnb vier wirklich fantastische Wohnungen. Das Grundstück liegt etwas abseits oberhalb von La Pared. Über eine Schotterpiste ist man in 5 Minuten auf der Schnellstraße und in 6 Minuten am Strand. Unsere Wohnung war nicht nur riesig, sondern auch echt ziemlich schön und vor allem sauber. Aber seht selbst. Wir haben selten einen so netten und herzlichen Gastgeber erlebt wie Pedro. Zur Begrüßung hat er uns mit Käse, Wein sowie Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten auf dem Grundstück versorgt. Die Terrasse mit eigener Hängematte spricht genauso für sich wie der schöne Blick. Und das alles für 55 Euro pro Nacht. In La Pared, an der schmalsten Stelle der Insel, kommt eigentlich immer eine Welle an. Der Beachbreak ist vom Swell geküsst und vor allem bei Anfängern und auch fortgeschrittenen Surfen beliebt. Es gibt dort einige Surfschulen, von denen ich euch eine ganz besonders empfehlen möchte: NaluSurf. Aber dazu mehr hier.

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Meine Freundin Florence und ich waren zwei Wochen auf der Sonneninsel Fuerteventura unterwegs. Wir wollten uns selbst ein Bild über die Insel machen, die entweder geliebt oder gehasst wird.

Wir kannten Fuerteventura von verschiedenen Erzählungen eher als Mekka des Kitesurfens. Als wir uns dann aber selbst mit Fuerteventura auseinandergesetzt haben, war uns eigentlich sofort klar, dass dort surfmäßig so ziemliches alles geht.

Der Flughafen liegt mittig am östlichen Rand von Fuerteventura, bei der Hauptstadt Puerto del Rosario. Runter in den Süden dauert die Fahrt mit dem Mietwagen etwa eine Stunde. In das nördliche Corralejo fährt man vom Flughafen etwa 40 Minuten. Ihr seht, egal ob von oben nach und unten oder umgekehrt – man kann easy morgens aus dem Süden in den Norden fahren und abends wieder zurück sein.

In der ersten Woche haben wir im Süd-Osten gewohnt, in unmittelbarer Nähe zum Spot La Pared. Pedro vermietet dort über Airbnb vier wirklich fantastische Wohnungen. Das Grundstück liegt etwas abseits oberhalb von La Pared. Über eine Schotterpiste ist man in 5 Minuten auf der Schnellstraße und in 6 Minuten am Strand. Unsere Wohnung war nicht nur riesig, sondern auch echt ziemlich schön und vor allem sauber. Aber seht selbst.

Wir haben selten einen so netten und herzlichen Gastgeber erlebt wie Pedro. Zur Begrüßung hat er uns mit Käse, Wein sowie Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten auf dem Grundstück versorgt. Die Terrasse mit eigener Hängematte spricht genauso für sich wie der schöne Blick. Und das alles für 55 Euro pro Nacht.

Foto: Local-Surf

Fuerteventura La Pared
Foto: Local-Surf

In La Pared, an der schmalsten Stelle der Insel, kommt eigentlich immer eine Welle an. Der Beachbreak ist vom Swell geküsst und vor allem bei Anfängern und auch fortgeschrittenen Surfen beliebt. Es gibt dort einige Surfschulen, von denen ich euch eine ganz besonders empfehlen möchte: NaluSurf. Aber dazu mehr hier. Die Passatwinde sorgen leider dafür, dass der Spot an manchen Tagen verblasen ist. Wir hatten richtiges Glück und eine Woche super Bedingungen und sehr viel Spaß in den Wellen.

Nicht zu empfehlen ist so ziemlich jede Ortschaft, die wir im Süden besucht haben. Die Strände und das Meer klammere ich aus, denn Beides ist eigentlich überall auf Fuerteventura traumhaft. In den Örtchen selbst fehlte es meist an Charme und natürlich gewachsenen Strukturen, unabhängig von den Touristen (uns eingeschlossen). Die Orte wirkten leider vielmehr so, als das sie auf Teufel komm raus, nur für die vielen Besucher entstanden sind. Es kann natürlich sein, dass es noch andere Orte im südlichen Teil der Insel gibt, die wunderschön sind. Die haben wir dann in der Kürze der Zeit leider verpasst.

In der zweiten Woche sind wir in den Norden umgezogen. In Corralejo hatten wir eine kleine und ganz süße Stadtwohnung  mitten im Zentrum (55 Euro die Nacht). Die Stadt zählt mit ihren rund 17.000 Einwohnern zu der zweitgrößten Stadt auf Fuerteventura. Sie hat ein kleines bisschen urbanen Charme, ist aber ebenfalls sehr touristisch. Allerdings verteilen sich die Massen hier viel besser.

Sonnenuntergang in La Pared
Sonnenuntergang in La Pared

Surftechnisch ist im Norden alles möglich. An dem etwa 15 Kilometer langen Küstenabschnitt trifft ein Reefbreak auf den Nächsten. An der Küste führt eine Schotterpiste entlang, die es in sich hat und von El Cotillo, Corralejo und Lajares aus schnell erreichbar ist.

Als wenig geübter Surfer ist es im Norden allerdings recht anspruchsvoll. Für eher mittelmäßige Surfer wie mich, gab es nur eine Handvoll Spots die ich gut surfen konnte. Einer dieser Spots liegt vor dem Örtchen Majanicho. Besonders bei kleinem Swell und bei wenig Wind ist die Welle eine gute Möglichkeit, um Surfen über Riff zu üben (Booties nicht vergessen). Weiter draußen läuft ein langer Righthander, der die erfahreneren Surfer unter uns auf Touren bringt. Natürlich sind die Passatwinde auch an der Nortshore ein Thema. Die Küste ist extrem offen und sucht vergebens bergigen Windschutz im Hinterland.

An den Traumstränden im Osten kommen eher weniger Wellen an. Im Westen sollen die Wellen wohl auch noch einiges zu bieten haben. Dafür hat uns allerdings die Zeit gefehlt.

La Pared. Foto: Local-Surf
La Pared. Foto: Local-Surf

Wassersporttechnisch hat Fuerteventura wirklich für jeden etwas zu bieten. Auch die Strände müssen sich vor niemandem verstecken. Im Gegenteil, die gehören zur gehobenen Spitzenklasse. Uns hat, bei aller Liebe zum Surfen, landschaftlich eine wenig Abwechslung gefehlt. Fuerteventura ist und bleibt eben eine flache Wüsteninsel. Das muss man mögen.

Viele haben die Insel nur als Touristenhochburg mit Hotelparks und Handtüchern auf den Poolliegen im Kopf. Nichts destotrotz haben wir aber auch ein anderes Fuerteventura kennengelernt. Eine Insel auf der mehr man sich zurückziehen kann, Ruhe findet und Sport in allen möglichen Formen und Farben machen kann. Für die Surfer unter uns, ist sowieso nur ein Kriterium ausschlaggebend: Wellen. Und die gibt es auf Fuerteventura ohne Ende.

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Australia Beach Essentials http://www.local-surf.com/australia-beach-essentials/ http://www.local-surf.com/australia-beach-essentials/#respond Mon, 28 May 2018 08:51:20 +0000 http://www.local-surf.com/?p=772 (Englisch below) Amy und Annie sind die Gründerinnen von Bondi Bandits. Ein junges australisches Label für nachhaltige und umweltfreundliche Beach Essentials. (Gutscheincode am Endes des Texts) Die Idee für Bondi Bandits kam den Beiden, als sie auf der Suche nach UV-Shirts für ihre Kinder waren. Dabei sind auf nur zwei Farben gestoßen: Blau für Jungs und Rosa für Mädchen. Von der oftmals schlechten Qualität mal ganz abgesehen. Während einer Surf-Session am berühmten Bondi Beach entschieden sie sich dann etwas dagegen zu tun. Die Grundidee war schnell abgesteckt. Schöne und nachhaltige Surfbekleidung für Kinder. Unisex natürlich. „Wir glauben, dass es dem Ozean egal ist, ob du ein Junge oder ein Mädchen bist. Deshalb sind unsere Rashies Unisex entworfen, um von jedem getragen zu werden“, sagte mir Annie. Das Material ist dabei ganz besonders erwähnenswert. Denn die Shirts werden aus alten und recycelten Fischernetzen hergestellt.   Auf die erste Idee folgte schnell die Nächste. Wasserfeste und kompakte Standtaschen. Grundsätzlich gibt es die in allen Formen und Farben. Aber wirklich schön? Und noch viel wichtiger, wirklich nachhaltig? Das kommt leider eher selten vor. Die daraufhin entwickelten Strandtaschen sind zu 100 Prozent recycelbar und sollen Wasserfest sein. Mit jedem Verkauf unterstützen Amy und Annie Free to Shine. Eine australische Wohltätigkeitsorganisation, die sich für Familien und Kinder in Südostasien einsetzt. „Auch junge Start-up-Unternehmen wie wir sollten danach streben, etwas Positives zu hinterlassen. Deshalb sind wir sehr stolz darauf, Free to Shine zu unterstützen“, hat mir Amy erklärt. Fernab vom Business geht es den Beiden darum, etwas zurückzugeben und Kinder zu unterstützen, die Hilfe dringend benötigen. „Mit jeder Tasche, die wir verkaufen, ermöglicht die Organisation 100 Tage sauberes Trinkwasser für eine kambodschanische Familie, die sonst keinen regelmäßigen Zugang dazu hat.“ Wenn euch die Idee der Zwei überzeugt hat und ihr etwas bestellen wollt, bekommt ihr mit

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(Englisch below) Amy und Annie sind die Gründerinnen von Bondi Bandits. Ein junges australisches Label für nachhaltige und umweltfreundliche Beach Essentials.
(Gutscheincode am Endes des Texts)

Foto: Bondi Bandits

Die Idee für Bondi Bandits kam den Beiden, als sie auf der Suche nach UV-Shirts für ihre Kinder waren. Dabei sind auf nur zwei Farben gestoßen: Blau für Jungs und Rosa für Mädchen. Von der oftmals schlechten Qualität mal ganz abgesehen. Während einer Surf-Session am berühmten Bondi Beach entschieden sie sich dann etwas dagegen zu tun. Die Grundidee war schnell abgesteckt. Schöne und nachhaltige Surfbekleidung für Kinder. Unisex natürlich.

„Wir glauben, dass es dem Ozean egal ist, ob du ein Junge oder ein Mädchen bist. Deshalb sind unsere Rashies Unisex entworfen, um von jedem getragen zu werden“, sagte mir Annie. Das Material ist dabei ganz besonders erwähnenswert. Denn die Shirts werden aus alten und recycelten Fischernetzen hergestellt.

 

Auf die erste Idee folgte schnell die Nächste. Wasserfeste und kompakte Standtaschen. Grundsätzlich gibt es die in allen Formen und Farben. Aber wirklich schön? Und noch viel wichtiger, wirklich nachhaltig? Das kommt leider eher selten vor. Die daraufhin entwickelten Strandtaschen sind zu 100 Prozent recycelbar und sollen Wasserfest sein.

Foto: Bondi Bandits

Mit jedem Verkauf unterstützen Amy und Annie Free to Shine. Eine australische Wohltätigkeitsorganisation, die sich für Familien und Kinder in Südostasien einsetzt. „Auch junge Start-up-Unternehmen wie wir sollten danach streben, etwas Positives zu hinterlassen. Deshalb sind wir sehr stolz darauf, Free to Shine zu unterstützen“, hat mir Amy erklärt.

Fernab vom Business geht es den Beiden darum, etwas zurückzugeben und Kinder zu unterstützen, die Hilfe dringend benötigen. „Mit jeder Tasche, die wir verkaufen, ermöglicht die Organisation 100 Tage sauberes Trinkwasser für eine kambodschanische Familie, die sonst keinen regelmäßigen Zugang dazu hat.“

Wenn euch die Idee der Zwei überzeugt hat und ihr etwas bestellen wollt, bekommt ihr mit dem Gutscheincode LOCALSURFERSONLY 10 Prozent Rabatt auf eure gesamte Bestellung. Mehr zu den Bondi Bandits auf ihrer Webseite und auf Instagram.


ENGLISH

Australia Beach Essentials

Amy and Annie are the founders of Bondi Bandits which is a young Australian label for sustainable and environment friendly essentials.

The idea of Bondi Bandits was born when both were looking for UV shirts for their children. There were only two colors available: blue for boys, pink for the girls. Moreover, the quality was not good. During a surf session at the famous Bondi Beach, both decided to do something about it. The project was quickly defined: develop nice and sustainable surfing clothes for children – unisex of course.

“We believe the ocean doesn’t care, whether you are a boy or a girl. Our Rashies Unisex are designed to be worn by everyone. The material is particularly worth mentioning: The shirts are made from old and recycled fishing nets”, Annie says.

The first idea was quickly followed by the next. Waterproof and compact sand bags. Basically, they are already available in all shapes and colors. But nice and beautiful? And even more important: sustainable? Unfortunately, this is rare. Amy’s and Annie’s beach bags are 100 percent recyclable and waterproof.

With every sale Amy and Annie support ‘Free to Shine’ which is an Australian charity that cares for families and children in Southeast Asia. “Even young start-up companies like us should strive to leave something positive. We are very proud to support ‚Free to Shine‘”, Amy says. Apart from business, both want to give something back and support children, that urgently need help. „With every bag we sell, the organization provides 100 days of clean drinking water for a Cambodian family that otherwise has no regular access to it.“

If you are convinced of Amy’s and Annie’s idea and furthermore interested in ordering their products, you get with the coupon code LOCALSURFERSONLY 10 percent discount on your entire purchase. More about: Bondi Bandit ShopInstagram.

 

 

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